
Mit Illustrationen
von Elke Hanisch
Nach langen Forschungen in den
Bibliotheken von Irdefia und den Katakomben des Grinfjörder Museums
ist es uns gelungen, einige geheime Ausschnitte aus Ariadnes Drachenlexikon
für euch aufzustöbern. Als Archäologin hat Yus Mutter natürlich
noch viel, viel mehr über Drachen herausbekommen, doch viele ihre alten
Unterlagen sind verschollen oder scheinen geraubt worden zu sein.Hier ist
schon einmal ein winziger Auszug.
Viel Spass beim Stöbern ...

Vermutlich stammen sie von
verwilderten Drachen ab.
Sie sind von mittlerer Größe, ausgezeichnete Flieger, jedoch sehr
temperamentvoll. Charakteristisch ist der große Kopf und die breite,
runde Schnauze. Ihre Schuppenzeichnung ist oft durch eine kräftige Farbigkeit
gekennzeichnet.
Bei Wilddrachen ist oft der Instinkt zur Hort-Bildung (Anhäufen von Schätzen,
sprich glänzenden Dingen) noch sehr ausgeprägt.

Einer der Kleinsten unter
den Reitdrachen. Ideal für Reitanfänger.
Gelb und Falb sind die dominierend Farben der Fjörd-Drachen. Ihre Mähne
ist dick und drahtig weshalb sie meist kurz geschnitten wird.

Eine seltene und exotische
Rasse, die im Grinfjördtal nicht heimisch ist.
Ihr Körperbau ist lang und sehr schlank, ähnlich einer Schlange
mit kurzen Beinen. Ihre Schuppen sind meist weiß oder perlmuttfarben,
ihre Augen dunkel. Am Boden sind Schynisische Drachen sehr ungeschickt, in
der Luft jedoch sind sie wahre Meister und stehen den Funkendrachen in nichts
nach.
Sie sind groß und kräftig,
mit Tatzen größer als Ritterschilde. Ausdauernde Flieger von gutmütigem
Wesen.
Auffallend ist ihr breiter Halskragen, den sie zur Balz (Paarungszeit) auch
aufstellen können.
Eine der größten
Drachenrassen.
Breiter und massiger Körperbau und enorme Flügelspannweite. Sie
werden vor allem für Feldarbeit und Lastentransporte eingesetzt. Sehr
liebenswertes und geduldiges Wesen, keine besonders wendiger und schneller
Flieger. Im Alter verhornen die Schuppen und bilden Warzen und Höcker
aus.
Diese Drachen sind von mittlerer
Statur, mit schmalem Kopf. Auffallend ist das Ziegenbärtchen und der
ausgeprägte Nasenrücken, sowie der gespaltene Schwanz mit Flughaut.
Mit ihren kompakten, schlanken Körpern und kräftigen Flügeln
sind sie ausdauernde Tiere, bestens geeignet für Hindernis-Flüge,
da die flache Schwanzspitze in engen Kurven und schnellen Steigungen eine
sichere Fluglage ermöglicht.
Sie sind von leicht untersetzter
Statur, haben kurze, stämmige Beine und kleine Tatzen.
Ihr besonders Merkmal ist die kurze, runde Schnauze, sowie ihr buschiger Kinnbart,
der meist in der gleichen Färbung ist, wie die üppige Mähne.
Ihr Charakter zeichnet sich durch große Zähigkeit und Gutmütigkeit
aus. Die Flügel sind relativ klein, trotzdem sind sie kraftvolle und
ausdauernde Flieger.
Neben den Fjörd-Drachen
die beliebteste Rasse für Anfänger.
Sie sind von kleiner Statur und ihr Schuppenkleid hebt sich durch farbliche
Streifenzeichnung hervor. Ihre Schnauze ist schmal und ihre Ohren sind auffallend
klein und spitz.
Unter einem Meter Stockmaß,
gilt damit als Zwergdrache.
Auffällig sind die bunten Musterungen des Schuppenkleids und der untersetzte,
fast kugelige Körperbau. Zwischen den breiten Ohren sitzen zwei kleine
Hörnchen, die meist rötlich gefärbt sind. Die Flügel sind
sehr klein und eignen sich nur für kurzes Umherflattern. Mit seinem freundlichen
Wesen ein idealer Hausdrache.
Eine Zwergrasse.
Für sie muss keine Lenkprüfung abgelegt werden. Ihre spitz zulaufenden
Schuppen sind weich und biegsam, und meist von sehr dunkler Farbe (braun bis
violett). Im Kontrast dazu stehen die schmalen, mandelförmigen Augen,
die oft leuchtend Grün sind. Die Flügel dieser Hausdrachenart sind
durch Züchtung soweit zurückgebildet, dass die Tiere flugunfähig
sind.
Turnier- und Reitdrachen
des Drachen-Ritter-Ordens. Eine exklusive Züchtung für die Ansprüche
des Ordens. Wendig und ausdauernd, zugleich genügsam und gelehrig.
Ihre Schuppen sind besonders dick und der kräftige Schwanz läuft
spitz, in einer Art Dorn aus. Schlanker Körperbau und feine Mähne,
die meist jedoch zu einer Stehmähne geschnitten ist. Dominierende Färbung
ist Rot mit dunkler Mähne.
Funkendrachen sind immer an ihrer außergewöhnlichen Flügelform
und den kleinen Kehlflügeln zu erkennen. Je ausgeprägter die Kehlflügel
sind, umso reinrassiger ist der Drache.